Obwohl Tofu in Teilen Asiens ein Grundnahrungsmittel ist, war er bei uns bis vor kurzem ein Nischenprodukt. Selbst wenn du früher nie Tofu gegessen hast, ist er heute wahrscheinlich ein fester Bestandteil deiner Lebensmittelliste. Aber was genau ist Tofu? Tofu – oder Bohnenquark wird durch das Pressen von geronnener Sojamilch zu einem festen Block hergestellt. Je nachdem, wie viel Wasser aus dem Tofu gepresst wird, kann die Konsistenz des Tofus von weich bis extra fest reichen. Er ist vielseitig verwendbar und nimmt die Aromen der Speisen, die du mit ihm zubereitest, hervorragend auf. Aber hat Tofu den ganzen Gesundheits-Hype verdient? Gibt es irgendwelche Risiken beim täglichen Verzehr von Tofu? Das erfährst du jetzt!
- Deine Isoflavon-Zufuhr wird erhöht
Ein Großteil des Interesses an Tofu und anderen Sojaprodukten dreht sich um ihren Isoflavongehalt. Isoflavone sind eine Art Phytoöstrogen. Phytoöstrogene sind pflanzliche Stoffe, die Östrogen nachahmen und dessen Wirkung im Körper blockieren können. Soja ist die reichhaltigste Quelle für Isoflavone, obwohl Tofu nicht die isoflavonreichste Form von Soja ist. Viele Forscher glauben, dass Isoflavone die Gesundheit verbessern können. Laut einer Studie, könnte der potenzielle gesundheitliche Nutzen von Isoflavonen den Schutz vor altersbedingten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, hormonabhängigem Krebs und dem Verlust kognitiver Funktionen umfassen.
- Dein Cholesterinspiegel kann sinken
Hat dir dein Arzt gesagt, dass du deinen Cholesterinspiegel senken sollst? Wenn ja, könnte es dir helfen, deine Cholesterinwerte in den Griff zu bekommen, wenn du regelmäßig Tofu isst. In einer Studie wurde festgestellt, dass Sojaisoflavone sowohl das Gesamtcholesterin als auch das LDL-Cholesterin senken. Ein hoher Cholesterinspiegel erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle.
- Gewichtsverlust ist möglich
Es gibt zwar kein Patentrezept zum Abnehmen, aber der tägliche Verzehr von Tofu könnte dir helfen, deine Ziele zu erreichen, denn er ist kalorienarm und sättigt. Wie satt du dich nach dem Essen fühlst, hängt vom Makronährstoffgehalt der Mahlzeit ab. Eiweiß und Ballaststoffe spielen die größte Rolle bei der Kontrolle, wann du wieder hungrig bist. Tofu enthält zwar keine Ballaststoffe, dafür aber jede Menge Eiweiß bei sehr wenig Kalorien. In einer Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, dass der Verzehr von pflanzlichem Eiweiß, insbesondere von Sojaprotein, die Nahrungsaufnahme unterdrücken und das Sättigungsgefühl und den Energieverbrauch erhöhen kann, was die Zunahme von Körperfett reduzieren und zu einer Gewichtsreduktion führen kann – Effekte, die für die Prävention und Behandlung von Fettleibigkeit nützlich sein könnten.
- Tofu kann Auswirkungen auf deine Fruchtbarkeit haben
Die Isoflavone in Tofu können sich auf deine Fähigkeit, schwanger zu werden, auswirken, aber es ist noch nicht geklärt, wie beides zusammenhängt. In einer Studie untersuchten Forscher, wie sich der Sojakonsum auf die Wahrscheinlichkeit auswirkt, schwanger zu werden. Die Studie ergab, dass die Frauen, die mehr als 40 Milligramm Isoflavone pro Tag zu sich nahmen, eine um 3 % geringere Chance hatten, im Laufe ihres Lebens ein lebendes Kind zu gebären. Diese Frauen hatten auch eine um 13% geringere Wahrscheinlichkeit, jemals schwanger zu werden.
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