Ein Hirntumor ist eine Wucherung von abnormen Zellen in deinem Gehirn. Es gibt verschiedene Arten von Hirntumoren. Die Symptome hängen von der Größe, der Lage und der Wachstumsrate ab. Es gibt jedoch einige allgemeine Anzeichen, auf die du achten solltest. Im heutigen Video sprechen wir über häufige Symptome von Hirntumoren, die dir dabei helfen können, die richtige Diagnose und Behandlung zu bekommen.
- Persönlichkeitsveränderungen und Stimmungsschwankungen
Bei Menschen mit Hirntumoren kommt es häufig zu Verwirrung, Angst, Aggression oder Reizbarkeit. Meistens fällt es den Patienten schwer, mit anderen Menschen und ihren Gefühlen umzugehen. Manchmal kann ihr Verhalten als unangemessen empfunden werden. Es ist, als ob sie keinen Filter oder Sinn für Zurückhaltung hätten. Wenn ein Tumor auf dein Gehirn drückt, kann das zu Schwellungen führen, und du wirst bald Persönlichkeitsveränderungen oder Stimmungsschwankungen bemerken. Dieses Symptom tritt häufig bei Hirntumoren auf, die sich im Frontal- oder Schläfenlappen befinden.
- Kopfschmerzen
Dein Schädel ist eine Kugel mit einer bestimmten Art von Gewebe. Wenn der Tumor zu einer Vergrößerung des Gewebes führt, erhöht sich der Druck im Inneren der Kugel. Der Schädel kann sich nicht ausdehnen, um diesen Druck auszugleichen. Deshalb bekommen Menschen mit Hirntumoren Kopfschmerzen. Etwa 48% der Patienten mit Hirntumoren leiden zum Zeitpunkt der Diagnose an Kopfschmerzen. Sie kommen meist zusammen mit anderen neurologischen Problemen wie Krampfanfällen oder Sprachstörungen. Dies führt zur Diagnose des Tumors. Jeder Mensch leidet mal unter Schmerzen, aber Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Hirntumoren scheinen fast kein Ende nehmen zu wollen. Sie werden um Mitternacht und am frühen Morgen schlimmer. Normalerweise werden sie als dumpfe, druckartige Kopfschmerzen beschrieben, aber manche Patienten klagen auch über einen schärferen, stechenden Schmerz. Tumorkopfschmerzen sind in der Regel an eine bestimmte Stelle gebunden und werden nur schlimmer, wenn du hustest, niest oder dich anstrengst.
- Müdigkeit
Die Entwicklung, das Wachstum und das Fortschreiten eines Tumors können dir wirklich viel abverlangen, so dass du sehr schnell müde wirst. Studien zeigen, dass drei von fünf Menschen mit Hirntumoren sich regelmäßig erschöpft fühlen. Aber Müdigkeit betrifft nicht nur Menschen mit Hirntumoren. Sie kann Menschen mit allen Arten von Tumoren betreffen. Der Grad der Müdigkeit ist bei jedem Menschen anders. Für manche ist die Müdigkeit nur geringfügig, aber für andere ist sie eine der am stärksten beeinträchtigenden Nebenwirkungen, die man haben kann. Müdigkeit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein, sie tritt zu völlig unterschiedlichen Tageszeiten und von einem Tag auf den anderen auf.
- Krampfanfälle
Krampfanfälle gelten in der Regel als erstes klinisches Anzeichen für einen Hirntumor und sind ein wichtiger prognostischer Faktor. Etwa 40 bis 60 % der Menschen mit Hirntumoren erleiden Krampfanfälle. Die Symptome und der Schweregrad variieren von Person zu Person. Bei einem Anfall kommt es zu einem Ausbruch abnormaler elektrischer Aktivität im Gehirn. Das unterbricht die Routine, nach der dein Gehirn arbeitet, und bringt alle Botschaften von hier durcheinander.
- Übelkeit und Erbrechen
Wird dir schwindelig und musst du dich häufig übergeben, kann es sein, dass du an einem Hirntumor leidest. Wenn der Tumor größer wird, nimmt er zusätzlichen Platz im Schädel ein. Dadurch erhöht sich der Druck. Dieser vervielfachte Druck kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Diese Symptome können auch auftreten, wenn sich der Tumor an einer bestimmten Stelle des Gehirns entwickelt. Wenn die Übelkeit länger als eine Woche anhält, ist das ein Warnsignal. Übelkeit aufgrund eines Hirntumors ist in der Regel morgens schlimmer.
- Schwäche und Taubheit
Tumore im Bereich des Großhirns führen dazu, dass du dich schwach und taub fühlst. Hirntumore können Taubheit und Kribbeln in Gesicht, Armen, Händen, Beinen und Füßen verursachen. Wir alle wissen, dass das Gehirn eine Schlüsselrolle dabei spielt, dass wir Dinge im ganzen Körper spüren können. Sinnesrezeptoren senden Signale durch die neuronale Struktur in das Gehirn, das die Signale dann verarbeitet – ein Hirntumor blockiert diesen Weg und führt zu einem geschwächten Zustand. Tumorbedingte Schwäche und Taubheit betreffen in der Regel nur eine Seite des Körpers. Wo das Symptom auftritt, hängt davon ab, wo der Tumor in deinem Gehirn sitzt.
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